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  • Slowenien - Münzbilder / Münzrückseiten

    Gestaltung der Rückseite

    Als erstes der zehn neuen EU-Mitgliedsländer führte Slowenien im Januar 2007 den Euro als alleiniges Zahlungsmittel ein.

    Slowenien wurde das 13. Land der Europäischen Union, das den Euro einführte. Seid dem 1. Januar 2007 bezahlen zwei Millionen Slowenen statt mit Tolar mit dem Euro. Damit war das Land zwischen Alpen und Adria das erste der zehn neuen EU-Mitglieder, das Vollmitglied der Währungsunion wurde. Litauen und Estland, die ebenfalls schon 2007 beitreten wollten, haben die strengen Aufnahmekriterien dieses Jahr noch knapp verfehlt.

    Slowenien, Vorzeigerepublik schon im einstigen Jugoslawien, hat sich im letzten Jahrzehnt zum Musterland Europas entwickelt. Die Wirtschaft wächst um durchschnittlich vier Prozent, der Lebensstandard ist weit höher als bei den anderen Beitrittsstaaten, die Arbeitslosenrate ist niedrig. Die Inflation liegt mit 2,3 Prozent deutlich unter den Anforderungen der Maastricht-Kriterien und noch unter dem Durchschnitt der gesamten Eurozone. Im alten Jugoslawien erarbeitete die damalige Teilrepublik fast ein Viertel des Exports, obwohl sie nur ein Zehntel der Bevölkerung stellte. Für viele galten die Slowenen schon damals als die „Deutschen“ Jugoslawiens – fleißig und gut ausgebildet.

    Nachdem die Finanzminister der Europäischen Union im Juli grünes Licht für den Beitritt Sloweniens zum 1. Januar 2007 gegeben hatten, begannen sofort die letzten Vorbereitungen für die Bargeldeinführung. Da Slowenien über keine eigene Münzstätte verfügt, wurden zahlreiche europäische Prägestätten aufgefordert, ein Angebot für die Herstellung der neuen Kursmünzen abzugeben. Die finnische Münzstätte bekam schließlich den Zuschlag. Die Prägung der rund 300 Millionen Kursmünzen mit den acht neuen Motiven ist heute bereits fast abgeschlossen. Für den Münzensammler leicht erkennbar ist der Ursprung der slowenischen Euro- und Cent-Münzen am Prägezeichen „Fi“, das auf allen Münzen neben dem untersten Stern nahe dem Münzrand eingeprägt ist. Das „Fi“ steht für die Mint of Finland, landessprachlich „Rahapaja“.

    Im Gegensatz zu anderen Ländern, die sich für alle acht Wertstufen auf ein einziges Motiv beschränken oder, wie Deutschland, auf drei, hat sich die slowenische Regierung dazu entschlossen, acht unterschiedliche Motive auf ihren Münzen zu präsentieren. Allen Münzen von 1 Cent bis 2 Euro gemein ist die Umschrift „SLOVENIJA“, wobei die einzelnen Buchstaben je durch einen Euro-Stern getrennt sind. Zwischen den restlichen der zwölf Sterne findet sich die Jahreszahl. Beim Startjahrgang lautete sie 2007, bezeichnet also das Ausgabe- und nicht das Prägejahr.
    2-Euro-Münze
    France Prešeren (3. Dezember 1800 - 8. Februar 1849) Auf dem Höchstwert zu 2 Euro wird der Nationaldichter France Preseren gewürdigt, der auch auf der auch auf der alten 1000-Tolar-Banknote zu sehen war. Neben einem scherenschnittartigen Porträt des Künstlers findet sich ein Teil des Manuskripts für das Gedicht „Zdravnjica“ (Trinklied), dessen siebte Strophe nach der Unabhängigkeit 1991 zur slowenischen Nationalhymne wurde. Die aufgeprägten Worte bilden die erste Zeile der Hymne und bedeuten übersetzt „Ein Lebehoch den Völkern“.

    1-Euro-Münze
    Primož Trubar (9. Juni 1508 - 15. Juni 1586) Das 1-Euro-Stück ist Primoz Trubar gewidmet, dem Autor des ersten in slowenischer Sprache gedruckten Textes. Von ihm stammt das Zitat „STATI INU OBSTATI“ (zu deutsch etwa: stehen und bestehen), das in alter Typografie auf der Münze zu sehen ist. Auch Trubar ist bereits heute auf offiziellen slowenischen Zahlungsmitteln zu finden, nämlich auf der 10-Tolar-Note.

    50-Cent-Münze
    Berg Triglav Die 50-Cent-Münze zeigt den Triglav, mit 2.864 Metern Sloweniens höchsten Berg. Der Name bedeutet soviel wie „Dreihaupt“ nach der Form des Berges mit seinen drei Spitzen. Die fünf mit Punkten verbundenen Sterne über dem Berggipfel repräsentieren das Tierkreiszeichen des Krebses, unter dem Slowenien einst seine Unabhängigkeit erlangte.

    20-Cent-Münze
    Zwei Lipizzaner Zwei Lipizzanerpferde sind das Motiv der 20-Cent Münze. Das Urgestüt dieser weißen Pferderasse wurde 1580 in Lipica, kurz vor der italienischen Grenze bei Triest, gegründet. Lipizzaner sind weder Rennpferde noch Schlachtrösser, eher schon Paradepferde mit verspieltem Charakter. Und genau so sind sie auf dem Geldstück dargestellt: beim Spielen.

    10-Cent-Münze
    Entwurf des Parlamentsgebäudes Bemerkenswert ist die Darstellung auf dem 10-Cent-Stück. Sie zeigt einen Entwurf des Architekten JoÏe Pleãnik (1872-1957) für ein neues slowenisches Parlamentsgebäude, das nie gebaut wurde – Symbol für die Zukunftsvisionen Sloweniens.

    5-Cent-Münze
    "Sejalec" Große Symbolkraft hat auch das Motiv der 5-Cent-Münze: Mit gekonntem Schwung bringt ein Sähmann die Saat aus, aus der bald Neues keimen wird. Nicht von ungefähr bestehen die „Samen“ auf der Münze aus 13 Sternen, die, zusammen mit den traditionellen 12 Europasternen in der Umschrift, insgesamt 25 ergeben – genau die Zahl von EU-Mitgliedern im Jahr der Euro-Einführung in Slowenien.

    2-Cent-Münze
    Der Fürstenstein Großes öffentliches Aufsehen erregte bei seiner Bekanntgabe das Motiv des 2-Cent-Stücks: Es zeigt den sogenannten „Fürstenstein“, ein Herrschaftssymbol aus dem Frühmittelalter. Dieses Wahrzeichen aus der gemeinsamen Geschichte sorgte für einige Verstimmung zwischen Österreich und Slowenien, denn die Kärntner reklamieren das antike Säulenfragment als nationales Wahrzeichen für sich allein und möchten es nicht auf einer offiziellen Münze des Nachbarlandes wiederfinden. Die Regierung Sloweniens machte allerdings klar, dass sie nicht von dem Motiv der 2-Cent-Münze abweichen wolle. Der Fürstenstein sei ein für die frühe slowenische Geschichte bedeutendes Relikt, das bei der Einsetzung der Herrscher des slawischen Fürstentums Karantanien im späten siebten Jahrhundert eine wichtige Rolle gespielt habe.

    1-Cent-Münze
    Storch Harmloser ist da das Motiv auf der 1-Cent-Münze, das einen Storch zeigt. Die Darstellung ist aber auch eine Hommage an die alte Währung, denn die Figur wurde unverändert von der derzeit noch gültigen 20-Tolar-Münze übernommen. Die acht slowenischen Euro- und Centmünzen wurden gestaltet von Miljenko Licul, Maja Licul und Janez Boljka, deren Arbeiten von einer Expertenjury ausgewählt wurden.

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